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Naturwerte

Geschützte Gebiete

Das Naturschutzgebiet des Long-Waldes

Das Naturschutzgebiet des Long-Waldes

Der Bodrog ist einer der schönsten, wirklich lebenden Flüsse von Ungarn, der in seinem natürlichen Zustand erhalten werden konnte. Auch heute hat er ein riesengroßes Überschwemmungsgebiet, das voll von Morasten, kleinen Teichen, moorigen Gebieten und kleineren oder größeren Flecken von Wäldern ist. Der Long-Wald ist ein wuchernder Wald, der in Wirtschaftsgebieten gekeilt ist, und durch Moraste, kleinere Teiche gegliedert ist. Im Wasser leben Seerosen, an den nassen Ufern leben Frühlingsknotenblume und Kichererbsen. Auch die Tierwelt ist bunt, in den Wäldern nisten kleine Singvögel, am Ufer beobachten Fischreicher und Reiher, auf den ungestörten Teilen nisten Baumfalken und schwarze Storche.

Hinsicht sowohl in seiner Pflanzenwelt als auch in seiner Tierwelt sind der Long-Wald und seine Umgebung, das Ramsarer Gebiet wässerige Lebensräume von internationaler Bedeutung, sowie das Gebiet Natura 2000.

Die Oberfläche beträgt 1123 Hektar und ist frei besuchbar.

Das Naturschutzgebiet des Bergsees des Berges Megyer

Der 324 m hohe Berg Megyer ist ein mittelmiozen-vulkanischer Riolittufkegel aus der Trias der Erdgeschichte. Das mit Kieselsäure durchtränkte Gestein charakterisiert eine sehr große Härte nach der Befestigung, so ist es für Mühlsteinproduzierung sehr geeignet. Im Berg Megyer funktionierte ein Bergwerk schon im 15. Jahrhundert. Man begann 1844 die wasserleitende Strecke zu vertiefen, damit das im Bergwerk angewachsene Wasser entfernt werden konnte, und die Arbeiten verliefen mehrere Jahrzehnten lang.

In den Abbaugruben des verlassenen Mühlsteinbergwerkes entstand der See, der später Bergsee benannt wurde. Die Wassermenge des Sees sind 4000 Kubikmeter, seine größte Tiefe beträgt 6,5 Meter. Am See ist das im Riolittuf ausgehöhlte Quartier der ehemaligen Bergleute zu sehen.

Das Gebiet ist 1 Hektar groß, es ist ein frei besuchbarer Urlaubsort und ist ein Teil des Mühlsteinlehrpfades.

Der Mandulás Berg von Sárospatak

Das Gebiet scheint öde zu sein, trotzdem bietet es wertvollen Pflanzengesellschaften günstige Lebensbediengungen. Es bewahrt das Landschaftsbild des ehemaligen Hegyalja und dessen botanisches Reichtum. Seine Unberührtheit ist dafür zu danken, dass das felsige Gebiet für Weinbau ungeeignet ist, obwohl es mit Kremmelkirschen und Zwerg-Mandel Pflanzengesellschaften bedeckt ist. Diese bildet eine der schönsten Pflanzengesellschaften des nördlichen Randes des Matricum-Floragebietes. Die Gegend zieht sich am Frühlingsanfang in Blumengala an. Die weißen, duftigen Blüten der Kremmelkirschen betupfen das rosa und rote Blütenmeer der Zwerg-Mandel, und in dieser Zeit öffnen die Schusterblumen ihre veilchenfarbigen Blumenblätter und auch die kleinen Schwertlilien brechen auf. Am Ende des Sommers blühen die sehr dekorativen Steppengrasarten.

Das Gebiet ist 7 Hektar groß und ist frei besuchbar.

Das Naturschutzgebiet von Bodrogszegi Várhegy

Der kleine, 299 m hohe Inselberg befindet sich nicht weit von Bodrog, in der Nähe von Szegi. Auf den Gipfel des bröckeligen, weichen Riolittufberges legte ein nachträglicher Vulkanausbruch eine harte Andesitmütze. Hierher bauten die vor der Landnahme hier angesiedelten Leute die Grundmauer ihrer Erdfeste. Auf dem Berg wachsen Rasen, Flaumeichen, blühen die Tausendguldenkrauter und im Frühling ist die Grundmauer rosa von den blühenden Zwerg-Mandel. Hier sind die Schneebirnen einheimisch. Der größte Schatz des Gipfels ist die ungarische Schwertlilie. Bis zum Gipfel führt kein Weg, deshalb ist das Naturschutzgebiet kaum erreichbar.

Seine Oberfläche beträgt 2 Hektar. Es ist frei besuchbar.

Das Umweltschutzbezirk Tokaj-Bodrogzug

Der Bezirk befindet sich in Bodrogköz, in dem Winkel von der Linie Olaszliszka-Zalkod bis zum Tokaj. Er besteht aus zwei verschiedenen Gebieten, aus dem Tokajer Nagykopasz-Berg und aus dem Gebiet von Bodrogzug. Diese Gebiete sollen das Erhalten von zwei grundsätzlich verschiedenen Welte sichern.

Die Größe des Gebietes beträgt 4242 Hektar, davon sind 665 Hektar hochgeschützt. Außer einigen hochgeschützten Gebieten ist der Bezirk frei besuchbar.

Der Tokajer Nagykopasz Berg

Tokajer Nagykopasz Berg

Der Nagykopasz ist der größte, der höchste (512 m) und auch der jüngste vulkanische Zeugenberg von Ungarn, dessen Quarzandesit- und Riolitgrundsteine vom Lössboden bedeckt ist. Die ursprüngliche Pflanzenwelt des Berges wird wegen des mehr hundert Jahre geführten Weinbaues auf solche Gebiete zurückgedrängt, wo der Weinbau unmöglich war. An der südlichen streng geschützten Seite des Berges sind Gesellschaften der Rasen und der warmliebenden Flaumeichen, durchsprengt mit Kremmelkirschen herrschend, am Rock des Berges sind wertvolle Steppwiesen verbreitet. In diesen Gesellschaften leben unheimlich viele krautige Floren, in denen Knabenkräuter, nagy Tausendguldenkräuter, schwarze und Schusterblumen, tavaszi Feuerröschen, gelbe Flachsen, Federgras und Sandlotwurz blühen. Aus dieser sehr wertvollen Flora hebt sich ja die Wollherbstrose, die im Karpaten Becken nur hier vorgefunden ist. An der nördlichen Seite des Berges wachsen Eichenwälder mit Buchen und kleine Wälder mit Linden, im Unterholz blühen Türkenbundlilien. Die Waldlichtungen und kleinenWiesen schmücken Lungenenzien und Knabenkraut.

Auch die Tierwelt des Nagykopasz Berges ist besonders reich. Auf dem wasserarmen Berg leben mehrere Reptilarten, neben dem Sand-, Grün- und gemeinen Eidechsen kommen auch die besonders wertvollen Kreuzottern vor. Das wertvollste Glied der Vögelwelt ist die Steindrossel, das hier regelmäßig brütende Uhu und Habichtskauz, und an den Lösswänden nistenden Bienenfresser. In den Wäldern leben Dachse, Wildkatzen und von den Mardern leben hier die Edelmarder und Steinmarder.

Bodrogzug

Die tiefsten Gebiete von Bodrogzug, dessen Oberfläche mehrere tausend Hektar beträgt, geraten mindestens zweimal im Jahr unter Wasser. Wenn es keine Überschwemmung gibt, ist die Wasserwelt idyllisch. Auf den sumpfigen Gebieten leben Röhrichte und Liesch-Gesellschaften, für das Wasser der Moraste sind reiche und Augen bezaubernde Laichkrautgesellschaften charakteristisch. Auf dem seichten, versumpfenden Wasser leben Wasserlinse und Schwimmblatt, blühen Lotosblumen, Sumpfrosen und Seerosen. In dem Sumpfen blühen Lungenenzian, mehrere Ranunkeln und Wucherblumen, auf den nassen Wiesen leben die Schwertlilien. In der wässerigen Welt von Bodrogzug leben mehrere Froscharten, Wassernattern, Europäische Sumpfschildkröte, in dem seichten Wasser leben Europäische Hundsfisch und Schlammbeißer. Wahre Besonderheiten der reichen Tierwelt sind auch hier die Vögel: der graue Reiher, der Purpurreiher, Focke, die Rohrdommel, der Schuckreiher und Silberreiher brüten auf diesem Gebiet, auf der nassen Wiesen fliegt die Stimme des Wachtelkönigs in der Luft, auf den trockenen Gebieten singen die Wachteln. In den von wenigen besuchten Wäldern nistet auch der schwarze Storch. Auf dem Himmel erscheinen die Figuren verschiedener Raubvögel, wie zum Beispiel die Rohrweihe und die Wiesenweihe, der Sumpohreule und seltene erscheint auch der Schwarzmilan.

Naturschutzgebiete von örtlicher Bedeutung

Schulgarten, Sárospatak

Der Park, dessen Gebiet 7 Hektar beträgt, ist als Schulgarten einzelartig im Land. In diesen Schulgärten wurde ursprünglich unterrichtet, diesem Zweck dienten die Bankreihen an den Spazierwegen. Die Gründe des Parkes sind einerseits dem ehemaligen Schulgarten, andererseits dem etwa 50 jährigen Parkbau zu verdanken. Der Park des Kossuth-Kollegiums und des Erdély-Kollegiums wurde 1931 gegründet. Seine reiche dendrologiesche Sammlung umfasst etwa 50 Zierbäume und Sträuche. Der Park ist mit heute schon 60 jähriger, groβblätteriger und Silberlinde-Allee umrandet.

Der Park gibt eine würdige Umgebung für Denkmäler von historischen Persönlichkeiten und hier lernenden Schülern, die im Leben der Nation bedeutende Rolle spielten und mit Patak verbunden sind.

Burggarten, Sárospatak

Burggarten, Sárospatak

Der geschützte Park befindet sich im Zentrum der Stadt, im Hof der Burg. Die Gartenkultur hatte in dem 18. Jahrhundert, zurzeit von Lorántffy Zsuzsanna ihre Blütezeit. Die Fürstin beschäftigte sich erfolgreich mit italienischen Bäumen und reifte mit Erfolg Granatapfel in ihrem Sárospataker Garten. Der im 16-17. Jahrhundert ausgestaltete Schloβpark bewahrt die Form, die zur Zeit der Familie Bretzeinheim und im Jahre 1826 aufgrund des Englischer-Garten Planes von Henri Cavet geschaffen wurde. Der heutige Burggarten bewahrt nur einige Methusalems aus den alten Zeiten, hervorragend is unter ihnen das zweigröβte Akazie des Landes mit Stammumfang von 515 cm. Weitere mächtige Bäume sind der Schnurbaum mit Stammumfang von 406 cm und zwei Blumeneschen mit Stammumfang von 358 cm bzw 372 cm.

Pácin, Schloβpark

Das Paciner Magóchy-Schloβpark, das sich in Bodrogköz, am Ufer von Karcsa befindet, ist eines der schönsten Gebäude unserer Renaissance-Architektur. Der Park um das Schloβ ist 30 Hektar groβ. Er schmelzt die Elemente der natürlichen Umgebung, wie zum Beispiel den ehemaligen Sumpf und den Auenwald auf dem Überschwemmungsgebiet in sich und mit Egzoten ergänzt harmonisiert mit der bebauten Umgebung. Die wichtigsten Baumarten im Park: Feldahorn, Sommereiche, groβblättigere Linde, Graupappel, Schwarzpappel, Föhre, Schwarzföhre. In dem Park lebt ein prächtiges Exemplar von Schwarzbirken, die im Land selten vorkommen. In den letzten Zeiten begann die Rekonstruktion des im Jahre 1581 gebauten Schlosses und des Parkes.

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